Workshops an Schulen
In unseren Workshops begegnen Schülerinnen Musikerinnen mit unterschiedlichen kulturellen, religiösen und biografischen Hintergründen. Gemeinsam wird musiziert, zugehört, gefragt und diskutiert. Dabei lernen die Jugendlichen zum Beispiel jüdische, arabische, persische und weitere musikalische Traditionen kennen. Ausgangspunkt können ein Lied, ein Rhythmus, eine persönliche Geschichte oder die Biografie eines Musikstücks sein. Von dort aus entstehen Gespräche über Herkunft und Heimat, Religion und Identität, Vorurteile, Ausgrenzung und gesellschaftliches Zusammenleben.
Uns ist wichtig, dass die Jugendlichen nicht nur über unterschiedliche Lebenswelten sprechen, sondern Menschen kennenlernen, die ihre eigenen Perspektiven und Erfahrungen einbringen. Unsere Workshops verbinden damit kulturelle Bildung mit Demokratiebildung und der Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Rassismus.
Schulkonzerte
Auch Konzerte verstehen wir als Bildungsräume. In Kooperation mit Schulen und Kultureinrichtungen haben wir unterschiedliche Schulkonzertformate entwickelt. Dabei erleben Kinder und Jugendliche Musiker*innen und Instrumente aus verschiedenen musikalischen Traditionen gemeinsam auf einer Bühne.
Zu unseren Partnern gehören unter anderem Leipziger allgemeinbildende Schulen. Gemeinsam mit der Musikschule Leipzig “Johann Sebastian Bach” setzen wir seit 2021 Schulkonzerte um.
Moderationen, Gespräche mit den Musiker*innen und Möglichkeiten zum gemeinsamen Musizieren machen aus dem Konzert eine aktive Begegnung.
Gemeinsam lernen und gestalten
Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist die aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Seit 2019 haben wir zahlreiche Projekte entwickelt, in denen junge Menschen selbst musizieren, Fragen stellen, eigene Perspektiven einbringen und gemeinsam etwas Neues gestalten. Mit unserem Klänge der Hoffnung Jugendorchester ist daraus ein langfristiger Begegnungsort entstanden. Jugendliche unterschiedlicher Herkunft und Religion spielen Musik aus verschiedenen Teilen der Welt und erleben, wie aus Verschiedenheit etwas Gemeinsames entstehen kann.
Bildungsangebote für Erwachsene
Auch mit Erwachsenen beschäftigen wir uns mit Fragen von Migration, Zugehörigkeit, Rassismus und gesellschaftlicher Vielfalt. In Workshops und Gesprächsformaten verbinden wir Musik mit biografischen Erfahrungen und gesellschaftlichen Themen. Künstlerinnen und Referentinnen bringen dabei ihre persönlichen und fachlichen Perspektiven ein. Formate wie „Heimaten“ zeigen, wie unterschiedlich Vorstellungen von Herkunft, Heimat und Zugehörigkeit sein können – und wie Begegnung dazu beitragen kann, festgefahrene Bilder zu hinterfragen.
Unsere Erfahrung
Unsere Bildungsarbeit ist aus der langjährigen Praxis von Klänge der Hoffnung und dem Transkulturellen Musikforum gewachsen.
Wir arbeiten mit Schulen, Jugendlichen, Musiker*innen, Religionsgemeinschaften, Kulturinstitutionen und zivilgesellschaftlichen Partnern zusammen. Dabei verbinden wir:
musikalische und kulturelle Bildung
- Demokratiebildung
- Begegnung unterschiedlicher Lebenswelten
- Prävention von Antisemitismus und Rassismus
- interreligiösen und interkulturellen Dialog
- aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
Uns interessiert nicht nur, was Menschen voneinander unterscheidet. Wir wollen erfahrbar machen, was entstehen kann, wenn Menschen miteinander in Verbindung kommen.
Interesse an einem Bildungsangebot?
Sie möchten mit Ihrer Schule, Bildungseinrichtung oder Organisation mit uns zusammenarbeiten? Gerne entwickeln wir gemeinsam ein Format, das zu Ihrer Gruppe und Ihren Themen passt. Sprechen sie uns an: bildung@transkulturelles-musikforum.de